Die kostenlosen Lernmodule und die elevatHER-App unterstützen Frauen dabei, ihre Fähigkeiten zu entfalten, ihre Stimme zu stärken und eigene Vorstellungen von Führung zu entwickeln.
Wie gelingt es, in einer Besprechung die eigene Position zu vertreten? Wie lassen sich Netzwerke aufbauen, die wirklich weiterhelfen? Und wie lässt sich Verantwortung übernehmen, ohne dabei die eigenen Grenzen aus dem Blick zu verlieren?
Für solche Fragen hat das europäische Projekt ElevatHER. Overcoming the Gender Power Gap konkrete Lernangebote entwickelt. Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Belgien, der Tschechischen Republik, Griechenland und Polen hat Smart Lernmodule, praktische Übungen und eine kostenlose App erarbeitet. Sie unterstützen Frauen dabei, ihre Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und eigene Vorstellungen von guter Führung zu entwickeln.
Das Projekt geht nun zu Ende. Die Ergebnisse bleiben zugänglich und können unabhängig voneinander, im eigenen Tempo und ohne Kosten genutzt werden.
Führung lernen, Möglichkeiten entdecken
Wie können Frauen ihre Position öffentlich vertreten, berufliche Netzwerke sinnvoll aufbauen und auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben? Die Lernmodule greifen diese und weitere Fragen rund um Führung und Selbstbestimmung auf.
Es geht um Kommunikation, Vertrauensbildung, Empathie und den Umgang mit Konflikten ebenso wie um ethische Führung. Auch Resilienz und Selbstfürsorge gehören dazu. Denn Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, jederzeit alles leisten zu müssen. Es geht auch darum, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und langfristig handlungsfähig zu bleiben.
Die Module verbinden Informationen mit interaktiven Übungen, in denen sich das Gelernte auf konkrete Situationen übertragen lässt.
Zu den Lernmodulen von elevatHER
Eine Lernreise in 30 Tagen
Während die Lernmodule einzelne Themen vertiefen, führt die App in 30 kurzen Einheiten durch verschiedene Bereiche persönlicher und beruflicher Entwicklung. Kurze tägliche Impulse helfen dabei, eigene Stärken zu entdecken, neue Fähigkeiten zu erproben und nach und nach mehr Sicherheit im eigenen Handeln zu gewinnen.
Ein täglicher Selbstcheck hilft, die eigene Stimmung und Energie einzuschätzen und einen passenden nächsten Lernschritt zu finden. In sechs Themenbereichen geht es um Selbstentdeckung und innere Stärke, Selbstfürsorge, Resilienz und Selbstvertrauen. Die Übungen reichen von Atemtechniken und Reflexionsfragen bis zu öffentlichem Sprechen, Netzwerken und dem Umgang mit künstlicher Intelligenz.
Wie gehe ich auf einer Netzwerkveranstaltung auf andere zu? Wie meistere ich einen schwierigen Gesprächsmoment im Beruf? In einem interaktiven Trainingsbereich lassen sich solche Situationen vorab durchspielen. Die Nutzerinnen treffen Entscheidungen und erhalten Rückmeldungen zu ihren Stärken, möglichen Risiken und nächsten Schritten. So können sie unterschiedliche Verhaltensweisen in einer geschützten Lernumgebung erproben.
Auch persönliche Erfahrungen haben ihren Platz: In einem eigenen Bereich können Frauen anonym Geschichten teilen, andere bestärken und sich gegenseitig unterstützen. Statt Likes und Ranglisten stehen Austausch und Solidarität im Mittelpunkt.
Die App ist kostenlos, werbefrei und in sechs Sprachen verfügbar. Die einzelnen Einheiten sind kurz gehalten, das Lerntempo bestimmen die Nutzerinnen selbst.
Die elevatHER-App herunterladen
Auch für die Bildungsarbeit
Die Angebote richten sich nicht nur an Frauen, die sich persönlich oder beruflich weiterentwickeln möchten. Auch Erwachsenenbildner:innen finden auf der Projektplattform didaktische Anregungen, um die Themen von elevatHER in Workshops, Kursen und anderen Lernzusammenhängen aufzugreifen.
Materialien für Lehrende und Erwachsenenbildner
Das Projekt endet. Die Möglichkeiten bleiben.
Die Lernmodule und die App bleiben kostenlos zugänglich. So können die Ergebnisse von elevatHER auch künftig genutzt, geteilt und in die Bildungsarbeit eingebracht werden.
Ausprobieren & weitersagen: Wir freuen uns, wenn die Angebote viele Interessierte erreichen.
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

